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Cenon Astro (Fraktale Astrologie) - Fragen und Antworten


01.12.2006





Allgemeines


    Was ist der Unterschied zwischen 'Topozentrischer Position' und 'Ortsresonanz'?

    Die topozentrische Position berechnet Planeten/Sonne/Mond zu einem Ort auf der Erdoberfläche, statt zum Zentrum der Erde (Geozentrisch). Das macht nur etwa 1/2 Grad aus für den Mond, und spielt keine nennenswerte Rolle für andere Objekte.
    Die Ortsresonanz bezieht die Achsen (AC/MC) in die Resonanzberechnung mit ein, also die Ausrichtung der Erde. Dabei kann ganz unabhängig, sowohl mit topozentrischen als auch geozentrischen Planeten die Resonanz berechnet werden.
    Die grundsätzliche Bedeutung von topozentrisch und ortsbezogen ist dieselbe.



    Ich bin auf Ihr Projekt der Fraktalen Langezeitwetter-Prognose gestossen. Jetzt würde mich interessieren wie weit dieses schon in die Software Cenon Astro integriert ist?

    Cenon Astro bietet Werkzeuge mit den Ideen und Prinzipien, die auch bei der Vorhersage Verwendung finden, so kann Cenon Astro bereits jetzt für Vorhersagen "von Hand" eingesetzt werden.

    Momentan dürften die Präzessions Charts die einfachste Möglichkeit darstellen um für den Heimgebrauch das passende Wetter zu finden. Dazu sind Prezessions-Diagramme der Solare plus Mondphase plus Erddrehung (MC) gut geeignet. Mit den gefundenen Zeiten kann die am besten passende historische Wetterkarte aus einem Stapel von Wetterkarten herausgefischt werden. Wenn auch noch die Mond-Deklination berücksichtigt wird, passt die Wetterlage schon sehr genau. Man braucht idealerweise einige Jahrzehnte an guten Wetterkarten, die bei uns z.B. noch immer fehlen :-(

    Die resonante Darstellung der Fraktalen Sterne ist ein anderer Blickwinkel derselben Sache. Hier zeigen sich Resonanzen zu den Planeten über eine weite Hierarchie von Teilungen. Für eine Vorhersage sind die Sterne so "nackt" eher nicht ganz ausreichend, man braucht zumindest Tabellen mit Qualitäts-Zuordnungen und Verknüpfungen, die aber erst noch implementiert werden müssen. Doch zum beobachten von Abläufen sind die Sterne auch als reine Resonanz-Indikatoren eine schöne Erfahrung und manche Überraschung wert.

    Cenon Astro bietet die allgemeinen Forschungs-Werkzeuge, während ein eigenes Wetter-Modul für Cenon als Meteorologisches Self-Briefing System erträumt (und in Entwicklung) ist. Es ist allerdings noch ein längerer Weg bis zur Marktreife.
    [12.09.2006]



    Was bring die Zukunft von Cenon Astro?

    Fraktale Sterne
    In Zukunft soll die Grundgeometrie der Sterne auch automatisch gewählt werden können, und ein Mausklick auf einen Ring (Radius) des Sterns, die einbezogenen Planeten markieren. Dies dürfte die Arbeit damit wesentlich erleichtern.
    Als weiterer Schritt ist die Anzeige von Qualitäten als Farbgebung im Stern angedacht. Dazu ist es notwendig Tabellen mit Qualitäts-Zuordnungen und deren Verknüpfungen vorgeben zu können.

    Fourier Analyse
    Als ein aufwendiges Feature ist eine vollständige Fourier Analyse geplant. Dies soll in einem weiteren grossen Schritt auch als Summe für jeden Ort auf einer geografischen Karte dargestellt werden.



Grundlagen


    Sind geozentrische oder topozentrische Planetenpositionen genauer?

    Wird das Sonnensystem als Resonantes System betrachtet so bildet der Erdmittelpunkt (geozentrisch) ein Kompressionszentrum. Die Erdschichten und Atmosphärenschichten liegen auf harmonischen Schalen, ganz so wie die Planetenbahnen um die Sonne (heliozentrisch).
    Damit wird klar, dass die Verwendung geozentrischer Positionen für einen Ort auf der Erdoberfläche (topozentrisch), eine analoge Fehlerquelle mit sich bringt als würde man für die Erde heliozentrisch arbeiten.
    Ausschlaggebend ist der Ort der Betrachtung. Betrachtet man die Erde insgesamt, so sollte man geozentrische Positionen verwenden. Betrachtet man einen Ort auf der Erde, so sollte man topozentrischen Positionen den Vorrang geben.
    Der grosse Unterschied betrifft allerdings nur den Mond mit bis zu einem Grad Abweichung.



    Welche Objekte werden verwendet um resonante Wellen zu berechnen?

    Sonne, Mond, die Ekliptik, und für die Ortsresonanz auch AC/MC. Dies sind die Auslöser der Resonanz (Jahr, Monat, Tag).
    Das Solar ist der grobe Auslöser, der Mond ist der nächst feinere Auslöser sobald er zum Solar ausgerichtet steht, die Erde ist der exakte Auslöser. Die Planeten beschreiben nur die Qualität, die hervorgehoben wird.

    Aspekte zwischen Planeten alleine ergeben keine exakte Beziehung zu Ereignissen, wenn sie nicht von Sonne, Mond (und einem Ort auf der Erde) ausgelöst werden. Die Exaktheit eines Aspektes ist also nicht alles, erst die Ausrichtung zum Erde/Mond-System aktiviert ihn.



    Warum sind Sonne, Mond, Erde die Auslöser und nicht andere Planeten?

    Das Sonnensystem ist eine riesige Spirale mit der Sonne im Zentrum ("Abfluss"). Alle Planeten liegen auf harmonischen Positionen dieses Spiralsystems.
    Das Erde/Mond-System ist eine eingebettete Spirale innerhalb der Spirale des Sonnensystems.
    Resonanz innerhalb dieses Interferenz Systems erfolgt für unsere Erde, wenn das Erde/Mond-System sich zu Harmonien (Aspekten) des Sonnensystems ausrichtet. Das bedeutet, wenn Sonne, Mond und Erde sich in ganzzahligen Teilungen zu Planetenkonstellationen ausrichten. Ein Extrembeispiel mit Teiler 2 sind die Spingfluten bei Neu- und Vollmond.
    Die Ebene der Resonanz ist vor allem die Ekliptik, da dies die Ebene des Sonnensystems ist.

    Sonne und Mond als geometriebildender Faktor waren zumindest einem Astro-Meteorologen bekannt, George Mc Cormack. Wetterkarten wiederholen ihr Muster in den Zyklen von Solar und Lunar. Damit alleine kann bereits eine passende Wetterkarte aus einem Stapel historischer Karten ermittelt werden. Diese Technik wird von Ken Ring in Neuseeland angewendet um eine recht genaue Wetterkarte für jeden Tag des kommenden Jahres zu zeichnen.

    Auch das Chinesische Jahr wird nach sehr ähnlichem Prinzip berechnet, dabei wird das Jahr am Neumond um einen solaren Jahresanfang ausgerichtet (Ausrichtung von Solar + Mondphase). Die Chinesische Astrologie mit ihrem 12-Jahres Tierkreis, der auch eine ganze Reihe Präzessionszyklen vereint, ist daher sehr treffend.



Fraktale Astrologie

Fraktale Astrologie ist eine Vision, die von Georg Fleischmann seit 1998 verfolgt und entwickelt wird. Ziel ist es eine Brücke zwischen mathematischer Exaktheit und Astrologie zu bauen. Fraktale Astrologie stellt dazu einige Neuerungen wie Resonanz und eingebettete Hierarchien vor, die sich auch computertechnisch umsetzen lassen.

  • Einführung einer Resonanzbedingung, basierend auf der harmonischen Ausrichtung des Erde/Mond Systems zum Sonnensystem.
  • Beobachtung ganzer Gruppen von harmonischen Hierarchien (Beat Hierarchien).
  • Primzahlen (1, 2, 3, 5, 7, 11, ...) als grundlegende Qualitätenträger (einschliesslich der 2).
  • Anwendung harmonischer Teilungen weit über die 12 hinaus.
  • Erfassung eines Clusters von Planeten als Einheit
  • Fraktale Sterne, zur Darstellung einer Gruppe von harmonischen Hierarchien.
Die Anwendung der vorgestellten Ideen und Prinzipien, sowie die Verwendung von Textauszügen, sollte mit entsprechender Referenz auf den Urheber gedankt werden.



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